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2010 - 2006

Kunst und Gärten
Vom Renaissance- und Barockpark zum modernen Skulpturenpark und Künstlergarten

3 Vorträge mit Lichtbildern
Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe 25.02., 04.03. und 11.03.2010

Obwohl der mittelalterliche Klostergarten einem praktischen Zweck diente, zeichnet er sich bereits durch eine dezidierte ästhetische Struktur aus. Die großen Gärten, die den Residenzen zwischen Renaissance und Barock angegliedert waren, bilden hingegen vielseitige, multifunktionale Lebensräume, die auch heute noch als Gesamtkunstwerke zu verstehen sind. Der englische Garten ist nur scheinbar natürlich; er ahmt die Natur nach und schafft eine Illusion. In den letzten Jahrzehnten sind in ganz Europa unzählige Skulpturenparks und Künstlergärten entstanden, in denen plastische und räumliche Kunstwerke aufeinander bezogen und unter freiem Himmel präsentiert werden. Da die Besucher nicht die Schwelle eines Museums überschreiten müssen, erfreuen sich die modernen Skulpturenparks zunehmender Beliebtheit.

Die Vortragsreihe informiert über die historische Entwicklung der Gartenkunst und über die Besonderheiten moderner Skulpturenparks und Künstlergärten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet sich darüber hinaus die Möglichkeit, die gewonnenen Einsichten auch als Grundlage von Reisevorbereitungen zu nutzen.