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2011 -                                                                                      z

 

Die Klassische Moderne (Teil 3): Realismus, Dada und Surrealismus
Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe (AWWK)

Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Bismarckstraße 10, Bau III, 3. OG, Seminarraum 312
Jeweils Donnertag 18.00-19.30 Uhr, am 07., 14. und 21. Juli 2013

Nachdem wir uns im Teil 1 mit den Anfängen der Klassischen Moderne in Frankreich, im Teil 2 mit den Expressionisten, den Kubisten und der internationalen Avantgarde beschäftigt hatten, wenden wir uns im Teil 3 dem abschließenden Kapitel zu. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahre 1914 und die ungeahnte Realität des Krieges traumatisierte nicht nur die Frontsoldaten. Die grausame Wirklichkeit lässt vielen Künstlern die expressiven Träume als müßig, die kubistischen und abstrakten Formprobleme als belanglos erscheinen. Das führt in doppelter Hinsicht zu einem Umdenken bei den Künstlern. Der Blick auf die grausige Realität lässt unter Bezeichnungen wie Verismus oder Neue Sachlichkeit einen neuen Realismus entstehen, der die Wirklichkeit kritisch widerspiegelt. Die Erkenntnis vom Wahnsinn des Krieges führt zu einer parallelen Kunst, die als Reaktion auch den Sinn aus der Kunst tilgen will, der Dada-Bewegung. Der Surrealismus, der sich nicht zuletzt auf den Erkenntnissen der Tiefenpsychologie begründet, kann als der Versuch einer Synthese gedeutet werden.

Ziel: Kennenlernen der Hauptströmungen für Entstehung und Weiterentwicklung der Klassischen Moderne, führende Künstler und exemplarische Werke. Verständnis für die Triebkräfte der Tendenzen der europäischen Kunst zwischen 1914 und 1933.